Sole hat geschrieben:Ahso, an die Eier habe ich nicht gedacht, mir ging es nur um das Verständnis der Nahrung denn ich hatte einmal verstanden das wir alle irgendwie gegessen werden.
Bis zu den Wesen die sich von unseren Gefühlen ernähren und bis hin zu Gott, naja wie sich alles voneinander ernährt.
Und dort habe ich es wiedergefunden, es wird dort ganz gut erklärt.
Das Prinzip ist gültig für die materielle Natur, den Kosmos.
Jedes verkörperte Wesen ernährt sich vom Körper eines anderen verkörperten Wesens. Einer gibt (meistens unabhängig davon, ob er geben will), ein anderer nimmt.
Dieses Prinzip hat aber in Vaikuntha, der transzendenten Welt spiritueller Vielfalt, keine Gültigkeit.
Der Mensch, der sich der göttlichen Natur empirisch annähert, neigt dazu, die Erfahrungen und Gesetzmässigkeiten der
Maya-Shakti auf die transzendente Welt (
Cit-Shakti) zu projizieren. So sind seine Schlussfolgerungen - oft sehr logisch begründet - trotzdem falsch.
Das Wesen Gottes und das Wesen seiner transzendenten Welt (
Vaikuntha) werden offenbart oder in mystischen Schauungen der Bhaktas unmittelbar erlebt. Was dann beschrieben wird, unterliegt schon wieder den Begrenzungen materieller Worte, dem Einfluss (Verzerrung) unserer materiellen Erfahrungen und den Begrenzungen unseres Intellekts. Daher wird Gott und seine Cit-Shakti auch öfters mal "acintya" genannt, unausdenkbar und unvorstellbar.
Obschon die Worte der Offenbarungen wie Fenster in die spirituelle Welt sind, werden wir gewarnt zu denken,
dies sei die spirituelle Welt. Sie ist immer acintya, und sie kann nur vom Atman unmittelbar erlebt werden.
Unser Denken und Fühlen (Manas), unser Verstand (Buddhi) und unser auf den fein- und grobstofflichen Körper bezogenes Ich (Ahankara), gehören zur äusseren Energie Gottes, zu seiner Maya-Shakti. Der Atman wird sie auf seiner Reise nach Vaikuntha zurück lassen.
Gott braucht also definitiv keine Form von Nahrung, die aus den subtilen oder groben Stoffen des vergänglichen Kosmos stammt.